Würth Open Air History - 2003

Zum diesjährigen Würth Open Air kamen wieder fast 12000 Menschen auf das Firmengelände der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Alle drei Veranstaltungstage waren ausverkauft.

Am Donnerstag, den 19. Juni 2003 machten "Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen" den Anfang mit Johannes Brahms. Ganz im Gegenteil zum Titel des Stückes, die "Tragische Ouvertüre, op. 81", war es vielmehr ein gelungener Auftakt für ein Klassikkonzert auf höchstem Niveau und für ein tolles Open Air.

Rock-Wochenende Den Auftakt des "Rock-Wochenendes" machte am Samstag die Gruppe "Dick Brave & the Backbeats". Sie versetzten die rund 5000 Gäste in beste Stimmung und ließen den Hüftschwung wieder aufleben. Mit gutem altem Rock'n Roll der 50er und 60er Jahre, mit Kontrabass und Klavier wurden Erinnerungen an vergangene Zeiten geweckt. Dass davon sogar viele Teenager, vor allem aber das weibliche Publikum begeistert war, dürfte wohl vorwiegend an Dick Brave selbst gelegen haben. Dieser hatte nämlich verblüffende Ähnlichkeit mit dem Popstar Sasha, der letztes Jahr auf der Open Air Bühne stand. Er wäre an diesem Abend aber genau so gut als Elvis' Neffe durchgegangen.
Altmeister "Manfred Mann" und seine "Earth Band" betraten anschließend die Würth Bühne. Kunstvoller Rock, virtuose Gitarrensoli und natürlich Klassiker, wie "Davy's on the road again" und "Blinded by the light" ließen die Herzen der Fans höher schlagen.
Die "Hooters" hatten beim Würth Open Air den offiziellen Start ihrer 25th Anniversary Tour, für die sie sich nach langjähriger Konzertabstinenz extra wieder zusammentaten. Sie sorgten mit unzähligen Hits und einem spektakulären Bühnenlicht für einen stimmungsvollen Ausklang des zweiten Open Air Tages.

Wie ein "Ballroom Blitz" schlugen am Sonntag, dem dritten Open Air Tag, die Jungs von "The Sweet" ein. Die Legenden des Glam-Rock um Gitarrist Andy Scott brachten ihre Hits kaum in einer Stunde unter und jagten wie der "Fox on the run" die Stimmung nach oben.
Nicht nur dem Publikum, sondern auch dem charismatischen Sänger Bernie Shaw von Uriah Heep, machte danach der Auftritt auf der Bühne des Würth Open Airs sichtlich Spaß. Und spätestens beim "Aaaahh-Massenchor" von "Lady in black" war bei Publikum und Band die Gänsehaut-Skala am Limit. Den würdigen Abschluss des siebten Würth Open Airs bestritten anschließend die Rock-Veteranen von Creedence Clearwater Revisited, kurz CCR.
Dass die Frage "Have you ever seen the rain" aufgrund des super Wetters eigentlich überflüssig war und man keinen "Bad Moon Rising" sah, störte niemanden. Im Gegenteil, so mancher Besucher sagte nur: "Hey, Tonight - das war eine klasse Fete!"