Würth Open Air History - 2004

9.500 Besucher wurden beim Würth Open Air 2004 gezählt. Von Freitag, den 18.06.2004 bis Sonntag, den 20.06.2004 sorgten Stars wie Justus Frantz, Chris Norman und Bonnie Tyler für ein erlebnisreiches Wochenende.

Ein leckeres Catering und kühle Getränke sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Darüber hinaus machten ausreichend Parkplätze und stündlich gereinigte Toiletten den Aufenthalt auf dem Open Air Gelände an allen drei Tagen angenehm.

Der Freitagabend wurde wie schon seit dem ersten Würth Open Air von Justus Frantz und seinen Musikern gestaltet. In diesem Jahr widmete die Philharmonie der Nationen zusammen mit dem Solisten József Lendvay den Abend Ludwig van Beethoven. Neben der Coriolan-Ouvertüre, op. 62 und das Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61 spielten sie die Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92. Das grandiose Konzert fand vor ausverkauftem Haus statt.

Am Samstag machten Roger Chapman & The Shortlist den Anfang. "Chapo" spielte neben seinen eingängigen Blues- und Rocknummern, natürlich auch den Klassiker "Shadow on the wall". Unter großem Beifall verließen er und seine Band die Bühne und machten sie frei für Golden Earring. Mit Rock-Nummern wie " Radar Love" und "Back Home" heizten sie dem Publikum auf dem Würth-Verladehof in Gaisbach richtig ein.

Als Highlight des Abends trat Chris Norman auf die Bühne. "Living next door to Alice", "Needles and pins", "Midnight Lady", "Stumblin`in"… ein Hit reihte sich an den anderen. Chris Norman schloss den zweiten Tag des Open Airs mit seiner Show ab und bescherte dem Publikum "ein rauschendes Rockfest (...)" (21.06.04, HZ).

Den anfänglichen Regen am Sonntag vertrieben Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich mit Stimmungsmachern wie "Hideaway", "Legends of Xanadu", "Bend it" oder "Hold tight". Der zweite Topact des Tages war Kim Wilde. Nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine absolute Augenweide. Sie gab all ihre Hits wie "Never trust a stranger", "Cambodia", "Anyplace, anywhere, anytime" oder "Kids in America" zum Besten und zog das Publikum ganz in ihren Bann.

Der Headliner an diesem Tag war Bonnie Tyler. Sie spielte nicht nur ihre aktuellen Songs, sondern auch alle Ohrwürmer, auf die das Publikum sehnsüchtig wartete. Nach "Save up all your tears", "Lost in France", "It`s a Heartache", "Total Eclipse of the Heart" war die Stimmung auf dem Höhepunkt und das Würth Open Air 2004 hatte mit Bonnie Tyler einen krönenden Abschluss.

Nach der Stimmung auf dem Open Air gefragt, brachte es ein Besucher am Ende des Tages auf den Punkt: "Super wie immer." (21.06.2004,HZ).