Würth Open Air History - 2006
10 Jahre Würth Open Air - die Jubiläumsparty

Knapp 11.000 Besucher feierten am 23. - 25.06.2006 das Würth Open Air in Künzelsau-Gaisbach. Bereits zum 10. Mal fand die in der Region und darüber hinaus bekannte und beliebte Veranstaltung statt.

Den traditionellen Auftakt am Freitagabend machte der renommierte Dirigent und Pianist Prof. Justus Frantz. "Wir dürfen es mit Freude als eine besondere Auszeichnung auffassen, dass Professor Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen seit zehn Jahren das Würth Open Air mit musikalischen Höhepunkten eröffnen", sagte Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, in seiner Begrüßungsrede. Dieses Jahr zauberten die Musiker eine stimmungsvolle Mozartnacht in den Verladehof der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Kaum war die Ouvertüre zur "Zauberflöte" ausgeklungen, folgte das Klavierkonzert Nr. 21 und die "Jupitersinfonie". Erstmals in der Geschichte des Würth Open Airs spielte Justus Frantz mit der Philharmonie der Nationen auch Filmmusik-Stücke wie die Titelmelodie von "Star Wars".

Am Samstagabend brachten 5000 Open Air-Gäste beste Feierlaune vom erfolgreichen Deutschlandspiel der WM mit und setzten ihre Party bei Fools Garden und dem Topakt Peter Maffay fort. Beim Megahit "Lemon Tree" stellte das Publikum seine Textsicherheit unter Beweis und sorgte für beste Open Air-Stimmung. Maffay begeisterte mit einer Mischung aus älteren Songs und Titeln aus seinem aktuellen Album "Laut und Leise". Dabei präsentierte sich der Sänger besonders publikumsnah und plauderte während seiner 2,5stündigen Vorstellung immer wieder mit seinen Fans. Die besondere Open Air-Stimmung kam bei "Du" und "Und es war Sommer" voll zur Geltung, als das gesamte Publikum mitsang und -tanzte.

Auch wenn der Wettergott am Sonntagabend nicht durchweg Ausdauer zeigte, kühlte die Stimmung nicht ab: Die Leningrad Cowboys parodierten in ihrer gewohnt schrägen Weise den Rock-Star-Kult. In Schuhen der Größe XXXL und ebenso großen Haartollen überzeugte die Band mit Coverversionen bekannter Rock- und Popsongs. Ein besonderes Highlight des Auftritts stellten neben der Elvisparodie, "Chicken 1" und "Chicken 2", die beiden Tänzerinnen der Leningrad Cowboys dar. BAP heizte dem Publikum dann nach kurzer Umbaupause weiter ein. Nicht einmal der Einbruch eines Unwetters, das ausgerechnet beim Lied "Waschsalon" begann, konnte die gute Laune bremsen. Nach einer einstündigen Unterbrechung der Veranstaltung, die zur Sicherheit der Zuschauer und über 100 Helfer diente, gaben die Kölner Jungs ihre Hits zum Besten. Um dem Wettergott zu huldigen - oder zu trotzen - begannen sie mit dem Bob Dylan-Klassiker "Hurricane". Im abklingenden Regen spielten BAP noch fast 2 Stunden bis 00.30 Uhr für die unerschütterlichen und bestgelaunten Fans.