Vom 14. bis 19. Juni 2010 fanden in Bremen die Nationalen Sommerspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung statt. Würth war hier zum dritten Mal im Einsatz: Mit einer Gruppe von 100 Volunteers (freiwilligen Helfern) beim „Wettbewerbsfreien Angebot“ – Fußball, Boccia und im Catering – unterstützten die Würth’ler das Team von Special Olympics Deutschland (SOD). Über 12.000 Teilnehmer – Sportler und Helfer – hatten den Weg in die Freie Hansestadt zur Bremen Arena und ins Weserstadion mit den umliegenden Sportstätten gefunden. Nach einer gigantischen Eröffnungsfeier am Montagabend folgten vier Tage voller Sport, Begeisterung, Leidenschaft, Freude und Glück – in 20 olympischen Disziplinen wie Tischtennis, Radfahren, Kanu, Fußball, Handball, Leichtathletik, Tennis, Judo, Karate, Beachvolleyball, Boccia, Basketball, Reiten, Golf, Badminton, Schwimmen etc. 4.550 Special Olympics Athletinnen und Athleten waren bei diesen Sommerspielen nominiert. Der Special Olympics Eid „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben“ wurde täglich von den Sportlern mit Leidenschaft unter Beweis gestellt. Dabei standen Begeisterung und Freude am Sport immer an erster Stelle. Neben den offiziellen Wettkämpfen gab es auf dem Gelände rund um das Weserstation, in der sogenannten Pauliner Marsch, auch ein „Wettbewerbsfreies Angebot“. Die 16 sportlichen Stationen – z. B. Rollstuhl- und Blinden-Parcours, Tauziehen, Kegeln, Riesen-Mikado, Wurf- und Schießspielen – an denen die Teilnehmer ihre Kraft, Geschicklichkeit, Balance, Mut und Ausdauer unter Beweis stellen konnten, wurden von den meisten der 100 Würth Volunteers auf- und abgebaut und den Tag über betreut. Mit Stempelkarten durchliefen die Teilnehmer, zum Teil ganze Schulklassen oder auch einzelne Athleten mit ihren Betreuern, sämtliche Stationen – gekrönt durch eine feierliche Siegerehrung am Ende. Die Special Olympics Athleten freuen sich bereits jetzt auf die nächsten Winterspiele, die 2011 im sächsischen Altenberg stattfinden.